Michael Jäger

schreibt selten über Gott, aber viel über die Welt. Was er denkt und was er fühlt. Was er mag und was eben nicht

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Die (An)Spannung steigt…

28.01.10 (Gedanken, Kunst oder Kommerz, Technikzeugs)

… bei mir und allen bisher Beteiligten an meinem neuen Projekt.

Selten stand ich so unter Strom. Ein Projekt vorzubereiten ist so eine Sache. Kommunizieren mit Menschen ist eigentlich nie eine Schwäche gewesen von mir. Alle Beteiligten unter dem Mantel der Verschwiegenheit in ein Boot zu bekommen, ist ungleich schwieriger. Dabei würde ich sebst am liebsten alles schon verraten. Aber dann läuft das Eine nicht so, wie man es grade will. Oder es sagt jemand ab, weil er ausgerechnet am Tag der Präsentation einen Job ergattert hat. Oder, oder, oder…

Trotzdem bin ich guter Dinge.

Die zweitwichtigsten Beteiligten haben alle zugesagt. Die Vorbereitungen für die Präsentation am Sonntag, den 31.01. um 19.00 Uhr laufen auf Hochtouren. Schiefgehen sollte nichts.

Und trotzdem raubt es mir den Schlaf. Ich stehe morgens auf mit den Gedanken an das Projekt, ich schlafe abends ein mit den Gedanken an das Projekt.

Und das normale Leben will auch seinen Platz eingeräumt bekommen. Ganz abgesehn von diesen notwendigen Dingen wie Essen und Trinken. Selbst das hab ich in den letzten Wochen teilweise schlicht vergessen. Dazu noch Fahrten quer durch Deutschland, um da mal schnell bei einer Internet-Talkshow aufzutreten, dort mal schnell diesen zu treffen und dort mal schnell mit Jenem einen Happen essen, weil man sich schon ewig nicht mehr gesehen hat.

Was mir einen riesigen Schub gegeben hat, war das Treffen mit meiner Tochter. Dieses tolle Mädel nach mehr als 5 Jahren wieder in den Arm nehmen zu können, war das Highlight der letzten Jahre. Und es hat mir noch mehr Mut gegeben, das neue Projekt unbeirrt voranzutreiben. Vielleicht ist sie ja eines Tages stolz auf ihren Papa. Auf sie bin ich jetzt schon stolz. War es immer und werd es immer sein.

Was bleibt, ist die Anspannung. Nichts zu vergessen, ist wichtig, aber trotzdem wohl unmöglich. Am Sonntagabend um 20.00 Uhr gehts mir besser. Dann werd ich mich mit einem Weissbier an den Tisch setzen und den Rechner einfach mal einen Abend ausmachen. Der Königin in die Augen schauen und ihr wieder mal danken für all die Liebe und Geduld, die sie mir schenkt.

Und am 01.02. morgens gehts dann weiter. Mit neuem Schwung und einer unbändigen Lust, etwas Neues auf die Beine zu stellen.

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