… könnte man Gross-Britannien nennen.
Was sich die Briten leisten, übertrifft irgendwie alles, was man sich vorstellen kann.
Ich habe mir erlaubt diesen Satz fast wortgetreu so von der Seite von Heise zu übernehmen.
Die Internet Watch Foundation führt Listen, die unter anderem dokumentierten Missbrauch an Kindern vorhalten. Die Britische Regierung ist der Auffassung, dass diese Liste genutzt werden soll, Unternehmen auf Linie zu bringen, nämlich von den oft lukrativen Staatsaufträgen nichts mehr abzubekommen.
Erstens versteh ich nicht, warum die britische wie auch andere Regierungen lieber Listen anlegen, statt dafür zu sorgen, dass diese Listen überflüssig werden, indem man das Material löscht, die Urheber aufspürt und ihrer gerechten Strafe zuführt. Das es funktioniert, hat Alvar Freude vom Arbeitskreis Zensur bewiesen.
Zweitens ist es Zensur durch die Hintertür, indem de facto ein Zustand geschaffen wird, mit dem man später Gesetze formulieren kann, die nur einen Status Quo festzurren.
Indem die ersten Provider und Leitungs-Anbieter quasi gezwungen werden, Filter anzulegen und Stopp-Schilder einzubauen, kann man später mit der Argumentation, “es würden ja eh schon so viele machen, da kann man es auch gleich gesetzlich verankern” (Zitat einer unbekannten Anzahl von Dumpfbacken) wunderschön Druck auf alle möglichen Leitungs-Anbieter aufbauen.
Ich übersetze das in Gedanken an meine verstorbene Nachbarin Frau Huber immer gerne ins Analoge. Wenn es nach dem digitalen Engagement der Deppen in Britannien und anderswo geht, bestehen so manche Telefongespräche nur aus Piepstönen, so wird da geflucht und Morddrohungen gegen den Ex-Patrner, Ex-Chef oder Ex-Ex ausgesprochen. Die Post wird nach dem säuberlichen Verschliessen des Umschlags durch den Absender im Briefzentrum geöffnet, gegengelesen und die betreffenden Passagen und Bilder geschwärzt, ein Stoppschild-Flyer eingelegt und dann wieder säuberlich verschlossen und dem Empfänger übermittelt. Oder er bekommt gleich ne Postkarte mit der Mitteilung. Herr Müller aus Irgendwo wollte Ihnen illegale Inhalte übermitteln. Sie befinden sich als Empfänger automatisch auf einer Liste, die gegen sie verwendet werden kann. Der Herr Müller steht sowieso drauf, aber den bestrafen wir nicht, wir legen ja nur die Liste an.
Was die Dumpfbacken nicht daran hindert, ihre pädophilenfreundliche Politik fortzusetzen. Denn die Listen, das ist so sicher wieder Missbrauch in der Kirche, werden irgendwann das Licht der Öffentlichkeit erblicken und dann muss man nicht mehr seine Zeit mit Suchen vergeuden, sondern surft bequem über die angelegten Listen.
Die Insel der Unseligen, hüben wie drüben, fördert damit den Missbrauch Unschuldiger und presst gleichzeitig die Bevölkerung und Unternehmen in kleinen wohldosierten Schritten immer mehr in die Zwangsjacke des vorauseilenden Gehorsams. Denn auch Unternehmer wachsen nach und fragen irgendwann den Staat, ob sie das, was sie gerne aufbauen würden, überhaupt dürfen. Vorbei ist es mit der Freiheit, nur der Hofstaat darf schalten und walten, das Volk soll es finanzieren und aushalten. Das ist der Beginn einer neuen dunklen Phase der Menschheit. Das Mittelalter ist vorbei, es lebe die dunkle Neuzeit. Ihr Unseligen!
Tags: Dumpfbacken, Gross-Britannien, Kindesmissbrauch, Listen
1. Mitmach-Krimi 2.0
Was die Briten dabei nicht bedenken ist die Tatsache, dass jedes odentliche Unternehmen ein Firewallsystem betreibt, welches die Mitarbeiter von jedem Content ausschließt, welches nicht für den ob relevant ist. So ist in vielen Firmen sogar ebay gefiltert.
Das die einschlägigen Begriffe wie S*x und P*rn gefiltert werden, gehört schon zum guten Ton eines Unternehmens, und so werden auch pädophile Seiten gefiltert. Somit hilft die Blacklist lediglich dabei die unerwünschten Contents zu filtern.
Der Ansatz also ist völlig falsch. Mein Vorschlag dazu: Aufspüren, Eine Zeit IP Logging betreiben, dann stilllegen, Betreiber und Besucher zur Rechenschaft ziehen. Funktioniert nur, wenn alle Nationen dabei an einem Strang ziehen…