… wenn er hierzulande chinesische Verhältnisse schaffen will.
“Herr Jäger, mei, sind sie wieder da, habs grad von meiner Tochter ghört, die Traudl hats mir erzählt, ja schad, gell, so schnell kanns vorbei sein, gell.”
Ich erkläre der Frau Huber, dass es eben so ist in der Welt. Eben noch gefeiert undgleich danach kanns auch wieder anders sein. Aber eigentlich hab ich was ganz anderes, was ich der Frau Huber erzählen möchte.
“Frau Huber, entschuldigen Sie, ich hab nur kurz Zeit, aber das wollt ich Ihnen doch noch erzählen schnell,” sag ich zu ihr und halte ihr den ausgedruckten Artikel von Fcous Online über die Killerspieldebatte hin.
“Stellen Sie sich vor, Frau Huber, der Herr Uhl von der CSU hat gesagt, dass wir in Deutschland das, was die Chinesen können, auch können sollten. Also, der Herr Uhl will damit sagen, dass wir in Deutschland eigentlich genauso zensieren können, was uns nicht passt, wie das die Chinesen auch machen!”
“Ja, spinnt jetzt der, oder was? Herr Jäger, was ist denn los mit denen? Hamm die sie nimmer alle? Ja, mer kommt ja garnimmer raus ausm Kopfschütteln, ja so ein Schmarrn, Herr Jäger!”
Wo sie Recht hat, die Frau Huber, da hat sie Recht, und da mag ich auch gar nicht widersprechen.
“Herr Jäger, ich sag Ihnen eins, wenn die da oben, der Herr Uhl und die ganzen anderen, die was den Schmarrn da verzapfen, wenn die amal Hilfe brauchen später im Altersheim, dann wünsch ich denen einen jungen Mann, der sich amal richtig gut auskennt mit dem ganzen Computer und Internetzeug, und der schaltet dann den Fernseher immer nur auf diese Musiksender da, dies da gibt für die jungen Leut, wissen, des FIFA und des andere da, und dann setz der sich hin, der junge Mann, an des Bett von dem Herrn Uhl und den ganzen andern und erzählt amal, was die eigentlich für einen Schmarrn gmacht ham., als die in der Politik warn, den ganzen Tag soll der sich des anhörn müssen, damit der amal versteht, was es heisst, den andern seinen Willen aufzuzwingen.
Wissens. Herr Jäger, wu ich herkumm, da ham mir einen ghabt, der hat seiner Familie den ganzen Tag ein Leben lang angschafft, was sie zu tun ham und was sie zu lassen ham, und wie er dann krank worn iss und alt, da hams sein Bett in den Stall gstellt, da wars immer warm, grochen hats auch a weng und dann ham die den den ganzen Tag mit den Kühen reden lassen als Rache für den Schmarrn, den der sein ganz Leben verzapft hat. Und die Küh, Herr Jäger, die Küh, die ham dem immer desselbe erzählt. Muhmuhmuh!”
Die Frau Huber hat so herrlich einfache Lösungen, find ich.
Tags: CSU, Frau Huber, Hans Peter Ulh
1. Mitmach-Krimi 2.0
Köstlich, die Frau Huber. Da kann ich mich ihr nur anschließen. Muh
Ein Bett im Kuhstall für den Uhl! Wo muss ich unterschreiben?
Da unterschreib ich gleich mit!
wenn der Herr Uhl ja eh von China lernen will, dann kann er auch mal gucken ob man das mit den Menschenrechten doch nicht auch gleich mit von China übernehmen kann…
…hätte er im Stall viel Zeit darüber nachzudenken…