Michael Jäger

schreibt selten über Gott, aber viel über die Welt. Was er denkt und was er fühlt. Was er mag und was eben nicht

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Frau Huber versucht, die Internetsperren

21.06.09 (Gedanken, Kindesmissbrauch, Technikzeugs)

… zu verstehen.

Frau Huber ist eine meiner Nachbarinnen. Die Frau Huber kennt mich schon ganz lang. Viel länger, als ich die Frau Huber kenne. Sie ist nämlich ein ganz ein großer Marienhof-Fan. Und daher kennt sie mich. Als ich vor knapp drei Jahren eingezogen bin, hat sie mich immer mit Herr Kruse gegrüsst. Mittlerweile weiss sie allerdings, das “des ja nur im Fernseh war und sie des ja nur gspielt ham”.

Die Frau Huber treff ich oft. Sie sitzt ganz gern am Fenster und mit dem Dackel, dem Fritzi, geht, sie immer die Strasse auf und ab. Und weil die Königin auch Hunde hat, kommt man halt ins Gespräch. Und weil die Frau Huber dann immer fragt, was ich grad mache, hab ich der Frau Huber letztens von den Internetsperren erzählt, und dass ich am Samstag auf die Demo “Löschen statt Sperren” gehe. DIe Frau Huber hat gesagt, “dass des ja bstimmt im Fernsehn kommt dann”. Da hab ich ihr gesagt, dass das Fernsehen wohl nix zeigen wird, aber dass ich eine Rede halten möchte. Und da hat die Frau Huber gesagt, dass sie “des scho sehn will” wenn ich da rede. Also ist die Frau Huber am Samstag mit dem Fritzi in die Stadt gefahren. Ich hab sie nicht gesehn auf der Demo, aber ich fands toll, dass sie kommen will. Ich war mir zwar nicht ganz sicher, ob sie es vielleicht vergisst, aber heute nachmittag hab ich sie wieder gesehn die Frau Huber von nebenan.

“Gott, Herr Jäger ham sie gschimpft gestern!” ruft mir die Frau Huber von ihrer Fensterbank zu. “Aber die Leut ham ja klatscht, gell!? Wartens, ich komm runter, des müssens mir erzählen, warum sie da so gschimpft ham!”

Eine Zigarettenlänge später geht die Haustür auf und die Frau Huber schnauft raus. Gott, die Arme muss ja gestern um 9.00 Uhr aus dem Haus gegangen sein, wenn sie um 12.00 bei der Demo zuschauen wollte. Und die Breitseite kommt direkt von der Frau Huber.

“Sie Herr Jäger, des war ja schlimm gestern, so ein Regen, des war ja schlimm! Alles nass, der Fritzi nass, ich nass, wenn ich mir wegen Ihnen was gholt hab” droht sie mir mit erhobenem Zeigefinger “aber war ja auch schön, gell, man erlebt ja selten sowas in meinem Alter. Soviel junge Leut, die auf die Strass gehn zum Demonstriern, gell?! Aber jetzt erklärns mir dochmal, warum Sie gestern so gschimpft ham.”

Wo fange ich denn an, der Frau Huber, doch mittlerweile 78 Jahre alt, zu erklären, um was es uns eigentlich geht. Also versuche ich  zu erklären, dass das Internet im Prinzip dasselbe ist wie die Kaufinger Strasse, die große Einkaufsstrasse in München. Da gibts Geschäfte und Anwälte und Ärzte und Cafes und Restaurants und Reisbüros und zwischendrin sind ein paar fliegende Händler, die verkaufen unter der Theke verbotene Dinge. Schlimme Sachen mit Kindern, die das eigentlich gar nicht wollen, und da macht man jetzt einen Vorhang davor, damit die keiner mehr sieht.

“Aber des iss doch a Schmarrn, warum verhaftet man die ned einfach” wirft die Frau Huber ein, “des bringt doch nix, da an Vorhang hinzuhängen, da können die Leut doch um den Vorhang rumgehn und trotzdem einkaufen, im Gegenteil, man siehts ja dann noch besser. Da ist so ein Vorhang, da gibts dann den Schweinkram!”

Ich muss schon schmunzeln über die Frau Huber. Die ist gar nicht dumm, die Frau Huber. Eine einfache Frau, immer brav gearbeitet, sie war im Krankenhaus beschäftigt, mit ihrem Mann, der war dort Hausmeister, und sie hat ihm geholfen. Eine brave, rechtschaffene Frau, nie bei Rot über die Ampel, nie ein Kaugummi geklaut, “immer anständig war ich, Herr Jäger” wie sie immer betont.

Ich versuche, der Frau Huber zu erklären, dass die Bundesregierung jetzt ein Gesetz gemacht hat, dass man vor solche fliegenden Händler ein Stopp-Schild hinstellt. Oder wie ich gestern auf der Rede auf der Löschen statt Sperren Demo 20.06.2009 in München erklärt habe, den Stadtpark schliesst und die Bürger ausperrt.

“Aber des is doch ein Schmarrn, ja dann kann ich verstehn, dass sie so gschimpft ham, Herr Jäger! Neeneenee, des geht doch net. Dann sollen die doch hingehn und die Leut verhaften. Bei uns, wu ich herkomm (die Frau Huber sagt immer “wu”, wenn sie von daheim spricht, ich weiss gar nicht , “wu” sie tatsächlich herkommt) da gabs auch mal so einen Kerl, so einen, von dem man gsagt hat, er mag die Kinder gar zu sehr. Jahrelang hat mer nur eine Vermutung ghabt, keiner hat mit ihm gsprochen, und irgendwann ist mal was passiert mit der Kleinen vom Nachbarhof, ja, den hams verhaftet, sofort, Herr Jäger, von dem ham mir nie wieder was ghört! Der war weg! Und des wollen die ned machen?

Ich nicke mit dem Kopf und schüttle ihn kurz danach. “Ja, nein, also, sie wollen die, die den Schweinkram verkaufen, schon verhaften, aber die sagen, das Zeug ist oft in anderen Ländern und da kommt der deutsche Staat nicht dran,aber es gibt Leute, Frau Huber, hier in Deutschland, junge Leute, die Ahnung von Technik haben, die kennen sich besser aus als der Staat und die können sowas schneller aufspüren und löschen und dann ist das nicht mehr da, das Schweinkramzeug!”

Die Frau Huber schaut sich nach dem Fritzi um, stellt aber fest, dass der Fritzi neben ihr sitzt. Der Fritzi ist nämlich genauso beweglich wie die Frau Huber. “Also, Herr Jäger, da hams Recht ghabt, dass sie da so gschimpft ham, neeneenee, so ein Schmarrn, sollens halt die Leut, die des besser können, holen und sich zeigen lassen wie des geht. Des ist doch kei Schand, dass man sich helfen lässt, wenns einer besser kann, oder Herr Jäger?”

“Frau Huber, sie haben es verstanden!”

Die Frau Huber, eine ganz eine rechtschaffene alte Dame, man muss es ihr nur erklären, um was es geht.

47 Kommentare

  • 1
    Parkster:

    Mag Frau Huber nicht Bundesfamilienministerin werden? ;)

  • 2
    vitou:

    Danke, schöne Geschichte!

  • 3
    Harald_derKahle:

    Gut geschrieben, schmunzelnd gelesen und regt zum Nachdenken an!

  • 4
    Andre Heinrichs:

    Nachdem ich gerade beim Hören der Rede in Spontanapplaus ausgebrochen bin: Darf ich die entführen und in meinen Podcast einbauen?

  • 5
    Michael:

    Selbstverständlich :-)

  • 6
    Andre Heinrichs:

    Okay, die mp3 ist schon in mein Vorbereitungs-Verzeichnis umgezogen. Nächste Woche sind aber alle Plätze schon besetzt. Neben dem 9:44-Interview mit einem Ex-SPD-Abgeordneten isses mir zu eng. Aber die Rede kommt in den Podcast. Übernächste Woche bietet sich da irgendwie an.

  • 7
    christof:

    Ich glaube, das ist einer der Punkte, warum das Thema im Mainstream noch nicht angekommen ist. Den Leuten wirds nicht richtig erklärt… Danke für den Blogeintrag!

  • 8
    Michael:

    Wenn es nur so geht, dann werden wir es nur so machen, bis es die Leute verstehen. Und sie werden es verstehen, sie wissen nur bisher nichts darüber

  • 9
    Michael:

    Freue mich drauf

  • 10
    Andre Heinrichs:

    Zum Erklären: Das hatten wir in Hamburg auch. Ein älterer Mann, der erst für die Zensur war. Nachdem wir zu dritt ihm erklärt haben, worum es uns geht, meinte er, er würde das glatt unterschreiben.
    => Wenn wir den Leuten erklären, worum es geht, dann sind die auch überzeugbar.

  • 11
    Michael:

    weiter so :-)

  • 12
    cyberfux:

    Ja wenn doch alle so wären wie die Frau Huber!

    Ich habe mehrfach versucht die Thematik “nicht-netzaffinen” Ottos (mit Nachnamen Normalo) nahezubringen, aber das einzige was da kam war sinngemäß nur “die da oben wissen schon was sie tun, wie kannst Du Dir erdreisten das besser zu wissen als die Regierung, wer dagegen protestiert ist doch selber ein verkappter KiFi” etc. pp.

    Heißt es nicht, dass jedes Land die Regierung hat, die es verdient?

    Das würde zumindest einiges erklären!

    Ich “freue” mich schon, wenn dann die ersten “nicht-virtuellen” Medien zensiert werden, Bücher verbrannt werden und die ersten “mit dem großen Maul” in Sammellager kommen…

    Zumindest sind wir dann alle zusammen ;-)

    Also Leute, haltet mir schonmal eine Pritsche frei…

  • 13
    Michael:

    Unendliche Geduld ist eine der Eigenschaften, die mich trotz aller Erlebnisse am Leben erhalten haben. Wir müssen den Leuten freundlich beibringen, um was es hier geht. Dass amn zwischendurch explodieren möchte, ist mir auch bewusst, aber kein Lösungsansatz. Manche Diskussion abbrechen, Lehren daraus ziehen und für die nächste Diskussion Argumente und Fragen noch besser vorbereiten. Igrnoranten erhöhen den Adrenalinspiegel, ja, das ist wahr, aber Adrenalin steigert auch das Denkvermögen ;-)

  • 14
    Internetsperren 21.06.2009: Artikel und Kommentare « Wir sind das Volk:

    [...] MichaelJaeger.tv: Frau Huber versucht, die Internetsperren [...]

  • 15
    Christian:

    sehr schöner Text.Der Aufschrei dieser demokratischen und kritischen Bewegung macht wieder richtig Hoffnung!

  • 16
    Daniel:

    Sehr schöner Text. Werd den mal bei Gelegenheit dem ein oder anderen Informationsallergiker vortragen.
    Danke dafür.

  • 17
    Michael:

    Contentklau ausdrücklich erlaubt

  • 18
    Alex:

    Hallo Herr Jäger,

    waren Sie es also doch. Ich war bei der Demo und mir sicher Sie schon mal irgendwo gesehen zu haben. Tolle Rede und schöner Artikel!

    Das Problem ist leider, dass Frau v.d.L. und ihr “Kader” absichtlich Fehlinformationen verbreitet und so nette alte Damen wie Ihre Frau Huber (und viele anderen Bürger respektive Wähler eben darauf reinfallen… oder sich gar nicht dafür interessieren.

  • 19
    Michael:

    Na dann wird es Zeit, dass wir die Leute aufklären, finden Sie nicht auch.
    So wie die Frau Huber sind nämlich viele. Wenn man es Ihnen erklärt, verstehen sie es auch.

  • 20
    Artikel über Thema: Einfach erklärt – ein schönes Beispiel | Rhetorik-Blog Speech-Coach.de:

    [...] war ich in der Stadt – auf einer Demo – und habe dort eine hervorragende Rede von Michael Jäger gehört. Danke an dieser Stelle. Michael Jäger präsentierte leidenschaftlich und engagiert. Er [...]

  • 21
    Simply explained - so your Granny understands - a great example | Rhetoric Blog Speech-Coach.de:

    [...] in Munich – against censorship in the web. This is where I experienced the great speech of Michael Jäger . Thank you for this great example. Michael Jäger presented in a passionate and enthusiastic way. [...]

  • 22
    Michael:

    wunderbar – schicks doch als kolumne ein. vllt. druckts jemand oder liests zumindest von den zeitungen durch.

  • 23
    Michael:

    Ich stelle es hier zur Verfügung!

    Wer möchte, darf es gerne als Link an ne Zeitung schicken.

    Ich mache das nicht, um als Autor wahrgenommen zu werden, sondern weil es mir ein Bedürfnis ist!

  • 24
    Manu:

    Hach ja, wie lustig wäre das, wenn’s nicht so ernst wäre.

    Deine Frau Huber ist mein fünfjähriger Sohn – der hat das anhand einfacher Erklärungen auch in ein paar Minuten verstanden. Offensichtlich ist das also gar nicht so schwer, wenn sogar kleine Kinder und ältere Leute, die mit dem Internet nciht viel zu tun haben, das 1-2-fix begreifen.

    - Und genau aus dem Grund erschließt sich mir nicht, wie um alles in der Welt unsere lieben MdBs das nicht verstehen können. Irgendwie beschleicht mich doch das ungute Gefühl, dass da was anderes ‘hintersteht…

    Aber das sind vermutlich nur böse Unterstellungen von einer abtrünnigen Ex-SPDlerin, die das Ganze viiiiiiel zu kritisch sieht. Ja ja…

  • 25
    Michael:

    Nein Manu, Du hast vollkommen Recht. Der Grund ist, dass die MdBs es eben auch nicht verstehen und aufgrund ihrer Position, die sie jetzt schon mal haben, Angst haben, durch diese perfide Verknüpfung als Pädokriminelle bezeichnet zu werden. Das Hemd ist mir näher als das (Grund)Recht, sagen sie sich und sagen zuhause, dass sie mit Bauchschmerzen zustimmten.

    Völliger Quatsch! Sie haben Angst, jetzt schon, Angst vor der Zukunft und dem Verlust der Macht und gehören genau deswegen abgewählt, eine neue Generation Politiker gehört her, sage ich!

  • 26
    Tobias:

    “Gott, die Arme muss ja gestern um 9.00 Uhr aus dem Haus gegangen sein, wenn sie um 12.00 bei der Demo zuschauen wollte.”

    Allein dieser Satz ist göttlich …

    Danke für Ihre Rede, die der Demo sehr gut getan hat und sie zu etwas sehr speziellen gemacht hat.

    Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg

    Tobias Ludolph
    (ein Teil der Nürnberger Fraktion am Samstag)

    Eintrag zum Samstag: http://gedanken-in-aspik.de/?p=1569

  • 27
    Michael:

    Ich habe Frau Huber grade wieder getroffen und hab mit ihr über die weiteren Pläne gesprochen, Dinge zu zensieren.

  • 28
    Linktipp: Frau Huber « Die Memoiren des Josh K. Phisher:

    [...] Verfasst von princo am 22.06.2009 Frau Huber versucht, die Internet-Sperren zu verstehen [...]

  • 29
    Seradest:

    Es wäre ne geile Idee daraus ein Youtube Video zu machen mit zwei Cartoon Figuren die synchronisiert sind.

  • 30
    Michael:

    Da muss ich die Frau Huber mal fragen, ob sie das möchte

  • 31
    ralf:

    (die Frau Huber sagt immer “wu”, wenn sie von daheim spricht, ich weiss gar nicht , “wu” sie tatsächlich herkommt)
    wu ist fränkisch……ich denke übers gesamte frankenland verteilt anzutreffen. allerdings mit starken, regionalen unterschieden.
    …und entspricht wo

    klasse ansprache, wenn das die BILD genauso drucken würde…aber das sind die gesteuerten konzernmedien, die uns nur mit dem füttern was die eliten für richtig halten.
    keep fighting..

  • 32
    Michael:

    Na endlich hat das mal einer geklärt, dass die Frau Huber aus dem Frankenland ist, ich hab mich nie getraut sie zu fragen.

  • 33
    Ormus.info:

    Kleine politische Rundschau…

    Hier ein paar politische Links der letzten Tage: Unterstützungsunterschriften unterliegen dem Wahlgeheimnis (via Isotopp) – also schön weiter sammeln, erst einmal geht es darum, die Piratenpartei auf den Stimmzettel zu bringen, nicht sie zu wählen!…

  • 34
    Michael:

    ich lasse den Link stehen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob es zur Diskussion passt.

  • 35
    Michael:

    Die digitale Revolution hat gerade erst begonnen!

  • 36
    tom’s blog » Blog Archive » Zensur in Deutschland – Verstehen Sie eigentlich den Kern der Debatte?:

    [...] Schaffung einer Infrastruktur zur Internetzensur durch CDU/CSU und SPD äussert: http://www.michaeljaeger.tv/frau-huber-versucht-die-internetsperren/   Ebenso nett wie gleichzeitig unterhaltend geschrieben der Punkt zu den Befürchtungen [...]

  • 37
    Sascha:

    Wenn Frau Huber versteht, warum dann eigentlich die Politik immer noch nicht???

  • 38
    Michael:

    Ich glaube, weil es keiner erklärt hat, um was es wirklich geht

  • 39
    Die Frau Huber – michaeljaeger.tv:

    [...] lest euch die nachfolgenden Beiträge durch und macht euch selbst ein Bild darüber: http://www.michaeljaeger.tv/frau-huber-versucht-die-internetsperren/ http://www.michaeljaeger.tv/die-frau-huber-und-die-killerspiele/ [...]

  • 40
    Johannes Döh:

    “Die digitale Revolution hat gerade erst begonnen!”

    Knapp 130000 Leute haben die Petition unterschrieben. Es mag zwar die bisher erfolgreichste in der Quantität gewesen sein, aber als Instrument des Bürgers hat sie zunächst versagt. Wäre die Zahl um eine Null größer gewesen (nette mathematische Symbolik), hätte dies sicher auch Wirkung gezeigt. Die Regierungskoalition ist sich bewußt, dass der Löwenanteil des Wählervolkes (noch) nicht an der digitalen Revolution teilnimmt. Ich wohne in der kleinsten Gemeinde des kleinsten Bundeslandes in idyllischer Ländlichkeit und die Parteienlandschaft kennt nur 2 Farben: schwarz und rot – mehr ist für den Orts- und Gemeinderat nicht möglich. OK, die Sch**ße wird ja auf Bundesebene gemacht, doch wenn ich ausserhalb der digitalen Welt in meinem unmittelbaren Umfeld nachfrage, wissen die wenigsten, dass es neuerdings ein Zugangserschwerungsgesetz gibt. Da ist Frau Huber schon besser dran. Deshalb wäre es an der Zeit, dass die Blogger jetzt auch ihre Botschaften in die “analoge” Welt hinaustragen, denn sonst werden alle Frau Hubers dieses Landes im Wahlherbst ihr Kreuz dort machen, wo sie es schon seit 40 Jahren gemacht haben.
    Ich empfehle mich und möchte auf meine satirisch sarkastischen (Fake) Interviews mit diversen Politgrößen betreffend des Themas Kinderpornographie hinweisen: http://www.ayin.at/firewall/viewtopic.php?f=10&t=524&start=10

  • 41
    Michael:

    Es gibt eine Powerpoint-Präsentation von Herrn Dr. Eberhard Huber, die ganz anschaulich beschreibet, was es mit den Netzsperren auf sich hat. In der kleinsten gemeinde des kleinsten Bundeslandes sollte es ein leichtes sein, die Bürger zu einem Informationsabend einzuladen, dann ist da wenigstens mal was los :-)

    P.S.: Darf auch im heimischen Dialekt vorgetragen werden ;-)

  • 42
    Humor ist wenn man trotzdem lacht « Gedankenwelten:

    [...] Nachbarin Frau Huber führt. Diese herzallerliebste alte Dame interessiert sich nicht nur für Internetsperren und „Killerspiele“, nein sie hat sogar durch Zufall die gestrige „Unter den Linden“ Sendung [...]

  • 43
    Union: Ahnungslos im Netz - Seite 2 - PolitikPla.net:

    [...] [...]

  • 44
    Blog of Ingo Jürgensmann:

    Frau Huber: “Aber des iss doch a Schmarrn, warum verhaftet man die ned einfach”…

    Tja, wenn man meint, es geht nicht mehr, kommt ein Lichtlein daher…. oder so ähnlich. In diesem Fall ist das
    Lichtlein die Frau Huber, über die der Schauspieler (und Netzaktivist) Michael Jäger
    bloggt:

    Wo fange ich denn an, der Frau Huber, doc…

  • 45
    Michael Jäger und seine Nachbarin | Total Verfriemelt:

    [...] 1. Frau Huber versucht die Internetsperren zu verstehen [...]

  • 46
    Janine:

    Sehr schön =)

  • 47
    Manu bloggt:

    Stadtgespräch…

    via Netzpolitik.orgVorgestern am späten Nachmittag: Söhnchen entdeckt auf dem Heimweg in Kinderaugenhöhe dieses Plakat, will wissen, was da steht, “und warum ist da so ein Kreuz drauf und ein schwarzer Rahmen drum?”

    Unweit von uns an der Straß…

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