… und verschonen Sie uns mit weiteren Erklärungsversuchen.
Sie, die Sie so gerne dem Bürger erklären wollen, was er alles sparen würde, wenn er erst mal zehn Euro Praxisgebühr zahlen würde, sollten ihre Tasche im Bundesgesundheitsministerium packen und einfach gehen.
Sie, die Sie sich so gerne als vorbildliche Sozialdemokratin aufspielen, sollten in Zeiten des Wahlkampfs besonders gut auf ihr Auto aufpassen. Nicht, dass es geklaut wird, es ist nämlich nicht versichert.
Ups, ist schon geklaut?
Ärgerlich, zahlen Sie jetzt den Schaden, oder sollen wir das auch wieder übernehmen? Haben wir doch schon dafür bezahlt, dass dieser Wagen angeschafft wurde, unterhalten wurde und leer nach Spanien geschickt wurde. Aber wahrscheinlich haben Sie einfach gedacht, nach der Geschichte mit der Finanzkrise werden in Spanien die Mietwagen knapp, da kann ich ja meinen Dienstwagen nehmen.
Sie, Frau Schmidt haben keinerlei Gespür für die Menschen, als deren Vertreter Sie Politik machen sollen. Sie haben keinerlei Gespür, was sich gehört oder nicht. Sie haben keinerlei Gespür, wann es Zeit ist, den Wagen mal stehen zu lassen und die Umwelt zu schonen.
Sie haben kein Gespür mehr, was es heisst, sich normal aufzuführen.
Packen Sie ihre Tasche, verlassen Sie ihren Ministerposten, gehen sie wieder zu den Kommunisten (oder waren es die Maoisten?) und verschonen Sie uns mit weiteren holprigen Erklärungsversuchen. Nehmen Sie ihre Rentenansprüche, erstatten sie dem Bund den entstandenen Schaden (knappe 100.000 €) und gehen Sie in die Wüste den Sand wegkehren.
Alles Gute auf ihrem… Ach was solls, Gehen Sie einfach!
Tags: Dienstwagen-Aff?re, Gesundheitsministerin, Ulla Schmidt
1. Mitmach-Krimi 2.0
ich habe einige Stimmen die gesagt haben: “ist ja nur wegen dem Sommerloch”, “ist doch nicht so schlimm” usw.
Sie hat sich ja aus dem Urlaub gemeldet und meinte in etwa: “ich habe ‘jederzeit’ Anspruch auf mein Dienstfahrzeug”.
Ich kann auch nur mit dem Kopf schütteln…
aber Politikern fehlt schon lange das Gespür wie sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Geldern umgehen sollten. Vor allem aber haben sie eins verloren: das Bewusstsein, dass sie uns vertreten soll(t)en und nicht um der Macht willen zu regieren.
[...] Oder auch “Gehen Sie einfach weg Frau Schmidt” schreibt Michael Jäger in seinem Blog. [...]
Ah ja… das mit dem Wagen sind doch Peanuts.
Wenn man sich anguckt was das eGK-Desaster kostet…
Da könnte sie 50000 Wagen verlieren können und es würde uns billiger kommen.
Die Geschichte von Ulla und dem Mercedes…
Es war einmal die Ulla aus Berlin. Und sie war eine Gesundheitsministerin. Ist nichts wichtiges, ist aber so. Sie war in ganz Europa unterwegs um den Armen und Alten zu helfen.
Es begab sich zu dieser Zeit, daß Ulla im fernen südlichen Spanie…
Sehr schön geschrieben und voll auf den Punkt getroffen. Ich hab heute noch so einen Hals wenn ich daran denke was die Ulla für einen Mist fabriziert und dann noch in die Kamera lacht von wegen Sommerloch.
Und was ist mit den 850.000 Fahrzeugen, die in nur einer einzelnen Bank versenkt wurden? Für 102 Milliarden kann man tatsächlich 850.000 Ulla-Fahrzeuge erwerben.
Irgendwie ein bisschen viel Aufregung um ein einzelnes Fahrzeug, wenn man das in Relation sieht, oder? ;(
Daß die Frau Schmidt zurücktreten sollte, ist das eine – aber bitte wegen ihrer Politik und nicht wegen dieser lächerlichen Dienstwagengeschichte. (Und bitte 90 Prozent der Bundesregierung gleich mit.)
Das Häkelschwein hat es sehr treffend ausgedrückt: »Um Minister abzusägen, muss man Kleingeldaffären hochkochen, die Bildleser kapieren. Milliardenschäden durch falsche Politik reichten nicht.« (https://twitter.com/haekelschwein/status/2908068476)
Etwas ausführlicher: »Schirmbeck sehnt sich nach dem Führer« (http://germanpsycho.wordpress......em-fuhrer/)
Dann kann die Frau Schmidt auch gleich unsere Bundesmerkel (lässt sich mal eben von der Flugbereitschaft aus dem Bergurlaub zur Buchvorstellung nach Sylt fliegen) und das Zensurselchen (weigert sich Auskunft über die Nutzung ihres Dienstwagens zu geben – wegen Datenschutz) gleich mitnehmen.
Und über Frau Merkels privaten Trip mit dem Learjet der Flugbereitschaft regt sich niemand auf?
OK, der wurde wenigstens nicht geklaut
100.000 EUR hier, 1000.000 da. Sicher mag das aufs Ganze gesehen “nicht viel” Geld sein.
Es geht aber einfach um die Art wie man sich den Bürgern gegenüber verhält.
Ich verstehe diese Diskussion nicht.
Sie ist eine Ministerin. Eine von.. 14?
Soll sie sich wirklich an den Sixt-Schalter in Alicante anstellen und einen Wagen mieten? Das ist lächerlich. Sie braucht den nun mal, um ihre Arbeit zu tun.
Ich möchte wetten, 90 % der Menschen, die sich über diese Geschichte aufregen, werden auch nächstes Jahr bei der Steuer bescheissen. Oder ihre Überstunden falsch abrechnen. Was auch immer.
Kehrt doch vor der eigenen Haustür, anstatt auf Politiker zu schimpfen wegen irgendwelchen Bagatellen.